Goldacker/Roth – Jahre der Eigenzeit

Hubert Goldacker und Hermann Josef Roth:

„Jahre der Eigenzeit“

Eröffnung: Sonntag, 17. Januar 2016 um 11 Uhr
Begrüßung: Beatemarie Busch
Einführung: Simone Maria Dietz M.A.
Am Flügel: Ute Deussen, Coni Gengenbach
Dauer der Ausstellung: 17. Januar bis 7. Februar 2016

Bemerkenswert an dieser Ausstellung ist, dass beide Künstler aus dem Bereich der exakten Naturwissenschaften kommen, der eine als promovierter Chemie-Ingenieur, der andere als promovierter pharmazeutisch-medizinischer Chemiker. Beide beschäftigen sich in ihrer „Eigenzeit“, d.h. seit ihrer beruflichen Entpflichtung mit der bildenden Kunst. Das bedeutet, dass Kunst und Wissenschaft keine feindlichen Brüder sind.

Goldacker stellt eine Auswahl seiner Druckgrafiken aus, wozu nach der Radier- und Carborundtechnik gefertigte Tiefdrucke und Holzschnitte als Hochdrucke zählen. Gegenständliche Motive wechseln sich dabei mit abstrakten Darstellungen bis hin zu Farbfeldern und Farbräumen ab.

Roth, der den Begriff Molekulare Ästhetik geprägt hat und einige Beispiele daraus zeigt, präsentiert jetzt Bilder und Objekte aus dem Bereich „Geometrisches und Dynamisches“.

Einige Tischplastiken beider Künstler begleiten die ausgestellten Bilder. Ihre Motivation resultiert aus den vielschichtigen Interessen an den Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft bzw. Technik und Kunst. Über allem steht die Freude am künstlerischen Schaffensprozess, der zu sichtbaren Ergebnissen führt.

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