Helmut Hirte

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Helmut Hirte

Helmut Hirte

Je ne sais quoi /2008 Muschelkalk,eingefärbtes Epoxidharz,50/35/65cm

Lange Wege / 2008 Untersberger, 120/30/37cm


Vita

Helmut Hirte wurde 1949 in Heddesheim geboren.
Nach einer traditionellen Ausbildung zum Steinbildhauer legte er 1972 seine Meister- und Technikerprüfung in Aschaffenburg ab. 1974-1979 folgte das Studium des Bauingenieurswesens in Darmstadt sowie ein Jahr als persönlicher Schüler des Bildhauers Willi Schmidt an der Städelschule in Frankfurt. Seit 1979 arbeitet er als selbständiger Bildhauer in Aschaffenburg. Er nahm an diversen Bildhauersymposien Deutschland und Österreich teil. Zu seinen Aufträgen gehören Platzgestaltungen im öffentlichen Raum, insbesondere zahlreiche figurative Brunnenskulpturen aus Stein sowie die Gestaltung von Kirchenfenstern und –räumen.
Kontinuierlich entstehen zudem zahlreiche Erinnerungs-Skulpturen fürs familiäre und kollektive Gedenken. Er lehrt von 1985-1988 an der Meisterschule für Steinmetze und Steinbildhauer in Aschaffenburg. Um den Diskurs über künstlerische und zeitgeschichtliche Themen einem breiteren Publikum zu öffnen, gründet er 1999 die „Werkstattgespräche“. Ein zentrales Thema seiner Kunst ist die Erinnerungs-Kultur.
Er fungierte als Ausstellungskurator in dem groß angelegten Projekt „Erinnern als Weg – eine Ausstellung in fünf Stationen“ in Aschaffenburg 2006. Im „Kunstraum Helmut Hirte“, eröffnet im Oktober 2009, präsentierte er namhafte Bildhauerpersönlichkeiten aus Deutschland – diesmal zum Thema Bildhauerzeichnung.
Publikationstätigkeit in zahlreichen Fachzeitschriften sowie Rezensionen seines Werkes in Fernsehen, Rundfunk und der Tagespresse. Seine Steinskulpturen finden sich ebenso an öffentlichen Orten des Gedenkens wie in Privatgärten. Seit 1989 Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.
Helmut Hirte lebt und arbeitet in Aschaffenburg