Johann (Lurkó) György-F.

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Johann (Lurkó) György-F.

Johann (Lurkó) György-F.

L U R K Ó
Alias Johannes György-F.

1955 *24 Nov. Stammt aus eine Künstlerfamilie, die in Rumänien zu den vielfältigen siebenbürgerischen
ethnischen Minderheiten gehörte.
1962 deutschsprachige Grundschule bis 1966; danach Kunstgymnasium (rumänisch)
1975 Abitur im Kunstgymnasium (Entstehen die ersten humorvollen Zeichnungen, Karikaturen)
1977 Studium (diesmal ungarische Sprache) an der Akademie für Bildende Künste „Ion Andreescu“ in
Cluj (Klausenburg) (Die Grundsteine seiner figurativ, surrealistischen, hintersinnigen Plastiken sind
geboren)
1981 Staatsexamen, danach Atelierleiter von Keramikmanufakturen Kunst im öffentlichen Raum und
Institutionen; Cluj, Bucuresti
1984 Übersiedlung mit Ehefrau (Pianistin)in die BRD, seitdem freischaffender Künstler und Mitglied des
BBK Karlsruhe.
1988 nach dem ersten künstlerischen Erfolgen in Deutschland - mit keramischen Werken und
humorvollen Grotesken aus Steinzeug, - um endlich daheim zu sein - hat sich in Haigerloch/
Owingen niedergelassen, wo er im selbst entworfenen und aufgebauten Haus mit Atelier und
Keramikwerkstatt lebt und arbeitet. Ab jetzt, entstehen vor allem Plastiken aber auch Ölgemälde
und Fliesenkompositionen. Obwohl er seine Tätigkeit als Kunstdozent noch eine Zeitlang
weiterführt, und weiterhin an Kunstmärkte teilnimmt, sind seine Arbeiten immer öfter in Galerien und
Ausstellungen zu sehen; Esslingen, Stuttgart, Karlsruhe, Ettlingen, Pirmasens…
1999 ab jetzt wird sein Privatleben von dramatischen Ereignissen
immer mehr geprägt.
2000 Trotz widriger Umstände eröffnet er in Haigerloch mit seinen keramische Plastiken „Schöpfungen“
die „Ausstellungssaison 2000“, und wird er Künstler der Galerie Schlossfeld Privatsammlung
Schwenk. Im gleichen Jahr folgen noch drei sehr erfolgreiche Einzelausstellungen in Ungarn, in
Sopron (Ödenburg),danach noch zwei in Budapest.
2001 „Sowohl in Einzel – wie auch Gruppenausstellungen machte er sich einen Namen.“...schreibt die
Stuttgarter Zeitung, ( Filder Beilage) 02.03.2001...nach seiner Einzelausstellung in Leinfelden-
Echterdingen.
2003 in Ungarn, Budapest erscheint das Buch „Oldott kéve“ von Kálmán Aniszi, mit sehr langen und
ausführlichen Analyse über Lurkós bisherigen Lebenswerk; Zitat:„Herausforderungen sind
notwendig um im Leben etwas erreichen zu können. Man braucht edle Kommpetitionen, die
gleichzeitig auch das signalisieren, wer – auf den schmalen und unwegsamen Pfaden der Kunst
strebend – auf seinem Weg angekommen ist. In der Mitte seines Lebens stehend, braucht Lurkó
sich nicht zu schämen. Lurkó ist von intellektueller Beschaffenheit; er weiß Bescheid, dass das
Leben ein ewiger Kampf ist. Seine Skulpturen– Stationen dieses Kampfes– sind der Beweis dafür.“
2005 Lurkós Leben dramatisiert sich aber weiterhin, mit der lebensbedrohlichen Erkrankung seiner Frau.
Dadurch ist er gezwungen eine Pause in seinem Schöpfungsprozess einzulegen und er zieht sich
völlig zurück. Nur nach dessen Genesung schafft er langsam sich wieder als Künstler
wahrzunehmen.
2008 Aus der Krise bricht er im Juni dieses Jahres aus; seine neue Lebenskraft materialisiert sich in eine
grandiose Skulptur aus Stahl, namens „Solinea“ eine Hymne an den beflügelte Geist des
Menschen.
„Wir sind ein Teil der Sonne, und die Sonne ist ein Teil von uns!“
...sagt Lurkó mit poetischen Worten.