Archiv bis 2011

Zum Gedächtnis an Wilhelm Martin und Artur Graf

Zum Gedächtnis an Wilhelm Martin und Artur GrafDer BBK würdigt mit dieser Zusammenschau der Werke von Wilhelm Martin (1894-1969) und Artur Graf (1911-1989) zwei Maler und Zeichner, die freundschaftlich eng verbunden waren und die eine vergleichbare, an traditionellen Wertmaßstäben orientierte künstlerische Auffassung vertraten. Der noch im 19. Jahrhundert geborene und deutlich ältere Martin widmete sich – wie auch Graf – ein Leben lang den klassischen Sujets der bildenden Kunst: Porträts, Figurenbild¬nisse, Landschaften und Stillleben bildeten bei Wilhelm Martin sowie Stillleben, Akte und Land¬schaften bei Artur Graf den thematischen Schwerpunkt. In jungen Jahren hatten sie durch Krieg und Verfolgung – jeder in seiner Zeit und auf seine Weise – lebensbedrohliche Situationen erlitten. Beide verarbeiteten nur ganz vereinzelt dieses traumatisierende Kapitel ihres Lebens auf künstlerischem Wege. Ihre Bilder zeugen von einer unzerstörten Welt. Nach 1945 erhoffte sich der über 50-jährige Wilhelm Martin eine nunmehr gänzlich wieder uneingeschränkte künstlerische Betätigung sowie eine erfolgreiche berufliche Karriere, während Artur Graf erst¬mals konsequent den Weg freien bildnerischen Schaffens einschlagen konnte, was ihm vor 1945 untersagt worden war. Beide Maler wollten nun nach der Befreiung durch die Alliierten das künstlerische Leben der Stadt Karlsruhe aktiv mitgestalten. Martin und Graf engagierten sich für die Wiederbelebung von Berufsverbänden und Standesor¬ganisationen, die im Dritten Reich zwangsweise aufgelöst worden waren.

Eröffnung: Sonntag 25 September, 11.00 – 13.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 28.09.2011 – 30.10.2011
Begrüßung: Gesa Goldammer
Einführung: Elke Schneider M.A.
Musik: Reinhold Friedrich (Trompete)
und Eriko Takezawa (Klavier)


Jahresausstellung und Sommerfest

Jahresausstellung und Sommerfest03. Juli – 24. Juli 2011
Eröffnung und Sommerfest: Samstag, 02. Juli 2011, 19.00 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer
Musik: Rainer Markus Wimmer, Gitarre
Peter Gerd Goossens, Saxophon

Die Ausstellung bietet einen Überblick über das
künstlerische Arbeitsspektrum unserer Mitglieder.

Judith Marion Arndt – Andrea Jahn – Malerei

Vernissage: Freitag, 20. 05. 2011, 19 – 21 Uhr
Begrüßung: Bernhard J. Lattner
Einführung: Dr. Bernhard Stumpfhaus
Musik: Darko Erletic, Gitarre + Gesang, Katya Schröder, Violine + Gesang

Ausstellungsdauer: 21. Mai bis 11. Juni 2011
Öffnungszeiten: Mi – Fr 17 – 19 Uhr Sa + So 14 – 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen
Am Künstlerhaus 47, 76131 Karlsruhe

Der BBK Karlsruhe stellt gemeinschaftlich die beiden Künstlerinnen Andrea Jahn und Judith Arndt aus. Er widmet sich damit dem spannenden Experiment, zwei unterschiedliche Temperamente der Malerei zusammenzubringen. Judith Arndt widmet ihre Arbeit dem spontanen Tatenfluss, spannt ihre Arbeiten auf zwischen figurativem und gestischem Malduktus. Andrea Jahn hingegen verfolgt mit ihren Kompositionen vor allem die figurative Malerei, das fiktive großformatige Porträt. Ihr Arbeiten begreift sie als eine Form der Auseinandersetzung mit Formen des Ausdrucks als Selbstinszenierung.
Auf den zweiten Blick haben die beiden Künstlerinnen einiges gemeinsam: Beide beziehen sich auf ihre Weise auf die Erfahrungen unseres digitalen Zeitalters.
Judith Arndt versteht ihre performativen Werke als eine Auseinandersetzung mit dem Datenstrom, der uns unablässig umgibt; Andrea Jahn ihre Köpfe als eine mit dem Image-Design der social-networks im Netz. Für den Betrachter zeigt sich diese Zusammenschau der beiden künstlerischen Temperamente als eine spannende Aktualisierung der Frage nach dem Menschlichen im Zeitalter der neuen Medien. (BST)


Judith Marion Arndt – Andrea Jahn – Malerei

Judith Marion Arndt - Andrea Jahn - MalereiVernissage: Freitag, 20. 05. 2011, 19 – 21 Uhr
Begrüßung: Bernhard J. Lattner
Einführung: Dr. Bernhard Stumpfhaus
Musik: Darko Erletic, Gitarre + Gesang, Katya Schröder, Violine + Gesang

Ausstellungsdauer: 21. Mai bis 11. Juni 2011
Öffnungszeiten: Mi – Fr 17 – 19 Uhr Sa + So 14 – 18 Uhr, an Feiertagen geschlossen
Am Künstlerhaus 47, 76131 Karlsruhe

Der BBK Karlsruhe stellt gemeinschaftlich die beiden Künstlerinnen Andrea Jahn und Judith Arndt aus. Er widmet sich damit dem spannenden Experiment, zwei unterschiedliche Temperamente der Malerei zusammenzubringen. Judith Arndt widmet ihre Arbeit dem spontanen Tatenfluss, spannt ihre Arbeiten auf zwischen figurativem und gestischem Malduktus. Andrea Jahn hingegen verfolgt mit ihren Kompositionen vor allem die figurative Malerei, das fiktive großformatige Porträt. Ihr Arbeiten begreift sie als eine Form der Auseinandersetzung mit Formen des Ausdrucks als Selbstinszenierung.
Auf den zweiten Blick haben die beiden Künstlerinnen einiges gemeinsam: Beide beziehen sich auf ihre Weise auf die Erfahrungen unseres digitalen Zeitalters.
Judith Arndt versteht ihre performativen Werke als eine Auseinandersetzung mit dem Datenstrom, der uns unablässig umgibt; Andrea Jahn ihre Köpfe als eine mit dem Image-Design der social-networks im Netz. Für den Betrachter zeigt sich diese Zusammenschau der beiden künstlerischen Temperamente als eine spannende Aktualisierung der Frage nach dem Menschlichen im Zeitalter der neuen Medien. (BST)


Happy Birthday AMNESTY INTERNATIONAL

Happy Birthday AMNESTY INTERNATIONALDie diesjährige Verkaufsausstellung zu Gunsten von ai steht unter dem Motto: 50 Jahre ai – 20 Jahre Zusammenarbeit mit dem BBK

Vernissage So. 08.05.2011 von 11:00 – 13:00 Uhr
Zur Eröffnung spielt „Das Helmut Zimmer Trio“
Das Grußwort der Stadt Karlsruhe spricht Bütgermeister Wolfram Jäger
Zum Jubiläum von Amnesty spricht Frau Ingrid Hönlinger
Dauer der Ausstellung bis So. 15.05.11
Veranstaltungen in den Ausstellungsräumen:
Di. 10.05.11 um 19:30 Uhr
Autorenlesung: Mehmet Desde liest aus seinem Buch „Folter und Haft in der Türkei“ Autorenlesung – Mehmet Desde
Publikumsdiskussion mit dem Autor und dem
ai Türkei-Experten Wolfgang Eppler zur aktuellen Menschenrechtssituation i.d.Türkei
So. 15.05.11 von 15 bis 16 Uhr
Musikalische Improvisationen zu Farbkompositionen
Heinz Möllinger am Flügel
1961 rief der britische Anwalt Peter Benenson Menschen in aller Welt auf,
sich gemeinsam mit anderen aktiv für die Menschenrechte einzusetzen.
Er legte so den Grundstein für eine weltweit aktive Gefangenenhilfsorganisation,
die sich zur Menschenrechtsorganisation entwickelte:
AMNESTY INTERNATIONAL.
In 50 Jahren ist daraus eine Bewegung von 2,8 Millionen Menschen geworden, die in 150 Ländern mit Einsatz, Überzeugung und Beharrlichkeit für die Menschenrechte eintritt. 2011 feiert AMNESTY INTERNATIONAL die Idee, dass einzelne Menschen gemeinsam viel verändern können. Menschen in aller Welt sind dazu aufgerufen aktiv zu werden,damit die Menschenrechte auch in den nächsten 50 Jahren eine starke Stimme haben.


Hans Wetzl und Michael N. Melchers – Restgeheimnisse

Hans Wetzl und Michael N. Melchers - RestgeheimnisseHans Wetzl – Skulptur und
Michael N. Melchers – Malerei

Vernissage: Sonntag, 27. 03. 2011 von 11 bis 13 Uhr
Begrüßung: Astrid Hansen
Einführung: Simone Maria Dietz M.A.
Musik: Rainer Markus Wimmer – Gitarre
Peter Gerd Goossens – Saxophon
Ausstellungsdauer: 30. März bis 17. April 2011
Neue Öffnungszeiten: Mi – Fr 17 – 19 Uhr Sa + So 14 – 18 Uhr

Michael N. Melchers: Mal erarbeite ich ein Bild, das mich bewegt, mal ist es ein Prozess mit offenem Ausgang. Darin darf ich jeden Weg gehen, der sich mir eröffnet. Kein Architekt, kein Lehrer, kein Politiker darf so frei an die Arbeit gehen, wie ein Künstler. Werte, die zwischen Menschen gewachsen sind, kann ich so neu arrangieren, ohne Schuld. Dies eröffnet eine Freiheit voller Perspektiven – freies Malen im besten Sinne. Hans Wetzl: Die Holzskulpturen des Künstlers Hans Wetzl sind meist naturalistisch gearbeitete, gegenständliche Darstellungen mit deutlich surrealistischer Verfremdung und symbolischem Bedeutungsinhalt. Die Arbeiten sind aus Hölzern der Region geschnitzt, oft aus massiven Stammteilen oder gefundenen Ästen. Die Oberflächen bleiben Natur belassen, werden geschliffen, danach geölt oder gebeizt. Einen Hinweis auf die Deutung der zunächst rätselhaft wirkenden Skulpturen geben die Titel, die wortspielartig eigene Blickwinkel eröffnen. Charakteristisch sind die so genannten „Seelen“, lang gezogene, fast hauchdünne menschliche Körper, die zum Himmel aufzustreben scheinen.


Marianne Hopf und Gerd Nöldner – Raum für mehr

Marianne Hopf und Gerd Nöldner - Raum für mehrVernissage: Sonntag 20. Feb. 2011 um 11 Uhr
Dauer der Ausstellung: 22 Feb bis 13 März 2011
Begrüßung: Astrid Hansen
Einführung für Marianne Hopf: Franz A. Morat
Einführung für Gerd Nöldner: Kanokporn Herr

Anlässlich der Art Karlsruhe ist die Galerie des Künstlerhauses am Samstag, 12.3.2011 von 11 bis 24 Uhr geöffnet

Die neuen großformatigen und beidseitig bemalten Papierarbeiten von Marianne Hopf schließen stilistisch an Arbeiten der Künstlerin an, die sich mit der organischen Pflanzenwelt befassten. Nach dem Ausflug in die abstrakt expressive Malerei ist nun in der Farbigkeit eine Reduktion eingetreten, die auch schon in früheren Papierarbeiten zu finden war und die sich an erdige Naturtöne hält. Schwarz und weiß sind die wichtigsten Kontraste der eher graphischen als malerischen Gestaltung.
Ganz ruhig und unauffällig kommt Gerd Nöldners Kunst daher. Wenn man sie aber nicht gleich übersieht dann kommen einem ganz schnell Fragen auf. Was ist das, dass sich so subtil auf unsere Netzhaut legt und uns dann kaum noch los lässt? Fotografie, Zeichnung, Druckgrafik? Der Künstler muss immer wieder erklären, wie seine Bilder entstehen. Es sind ganz einfach Collagen aus Zeitungspapier. Wer ganz genau hinschaut, erkennt auch die Schnittstellen und gerissene Fragmente aus denen die rein abstrakten Werke bestehen.


punkteschau astrid hansen – franz E hermann fotoarbeiten – zwei positionen

punkteschau astrid hansen - franz E hermann fotoarbeiten - zwei positionen25. Januar – 13. Februar 2011
Preview: 21. Januar 2011, 18 – 22 Uhr (Galerienrundgang)
Eröffnung: 23. Januar 2011, 11 – 13 Uhr
Begrüßung: Markus Kiefer
Einführung: Roswitha Zytowski M.A.
Musik: Dietrich Foth, Saxofon & mehr

vorhandene formen lösen sich auf, neue wirklichkeiten entstehen. grenzen zwischen malerei und fotografie verschwimmen, im zusammenspiel von emotionen und technik. die in kunstharz gebetteten fotoarbeiten der künstlerin astrid hansen zeigen dies im besonderen. fast archaisch muten die werke an, langsamkeit, tiefe, mystik, aber auch elementare lebendigkeit, lebensfreude. das thema tanz ist wichtiger bestandteil ihrer kunst, die magie der bewegung, in der der tanzende mensch näher zu sich selbst findet, seinen körper als mittel des ausdrucks benutzt. in musik und bewegung zu verschmelzen, macht glücklich, es entsteht eine wunderbare verbindung zwischen körper und geist, so astrid hansen. tanzen geht tief, macht glücklich, überwindet grenzen, öffnet, verbindet, ist sprache, suchen, hingabe, leidenschaft, freiheit…..leben.
ebenfalls aus dem grenzbereich malerei und fotografie entstammen die arbeiten des karlsruher künstlers franz E hermann. gänzlich unterschiedlich dagegen sind seine motive, seine motivation und entsprechend seine ergebnisse. seine meist vielschichtigen bilder sind arrangements aus versatzstücken der realen, der vergänglichen welt. sie sind neuvorschläge und gleichzeitig absagen an diese realität und irgendwie auch das staunen darüber . . . und über das leben überhaupt.


ART & Dialog …………….. Zeitgleich – Zeitzeichen 2010 – in der Orgelfabrik

ART & Dialog ................. Zeitgleich – Zeitzeichen 2010 - in der OrgelfabrikUnter diesem Titel führt der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler die als Triennale angelegte Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe „Zeitgleich – Zeitzeichen“ im Herbst 2010 durch. Auch der BBK Karlsruhe beteiligt sich an diesem Projekt, dass unter der Schirmherrschaft des Staatsministers Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien steht. Die teilnehmenden Künstler sind:
Diethard Blaudszun, Ingrid Bürger, Ingeborg Heel, Gisela Pletschen, Maren Ruben, Lothar Rumold und Birgitt Schott.
Die Künstler setzen sich inhaltlich mit dem Thema des Dialoges auseinander und präsentieren auch eigens für diese Ausstellung angefertigte Werke, die sich zum Teil auf interdisziplinäre Weise dem Betrachter nähern wollen.
Einladung zur Vernissage am Freitag, dem
10. Dezember 2010 um 18.00 – 20.30 Uhr
in der Orgelfabrik Karlsruhe – Durlach
Amthausstraße 17
Begrüßung: Gesa Goldammer
Musik: Offenburger Ensemble (vier Flötisten)
Dauer der Ausstellung: 10.-19. Dezember 2010
Öffnungszeiten: Do u. Fr 17-20 Uhr, Sa 15-20 Uhr So 11-18 Uhr


Mathias Ohndorf, Malerei und Plastiken – Uta Ohndorf Rösiger, Collagen

Mathias Ohndorf, Malerei und Plastiken - Uta Ohndorf Rösiger, Collagen27. November bis 19. Dezember 2010
Eröffnung: Freitag, 26. November 19 – 21 Uhr
Begrüßung: Astrid Hansen
Einführung: Roswitha Zytowski M.A.
Musik: Şimşek Doğan (Türkischer Gesang)

Doppelsinniges Er-Zählen– Die Arbeiten der Künstlerin Uta Ohndorf Rösiger:
Zeichen, Formen und Farben stellt die Künstlerin in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Ihre Werkstoffe sind Trouvallien – Fundstücke, aus der eigenen Werkstatt: Stoffe, Papier, Zeitungen aber auch Samenkörner und Hülsenfrüchte finden in den Bildern ihren Platz. Ausgehend von einem bestimmten Material entwickelt sich bei der Künstlerin eine Bildidee. Ohndorf Rösiger begibt sich in ihren Arbeiten auf eine Zeitreise: Mit den verwendeten Materialien und ihrer Farbgebung stellt Ohndorf Rösiger immer wieder Bezüge zur westlichen und östlichen Kunstgeschichte her.

Der doppelgesichtige Janus – die Figuren des Mathias Ohndorf:
Seit 1999 beschäftigt sich der Maler, Plastiker und Zeichner Mathias Ohndorf verstärkt mit Figuren. In der letzten Dekade haben sie verstärkt seine Malgründe erobert und in Plastiken Form angenommen. Sie stellen nunmehr einen festen Bestandteil im Werk Ohndorfs dar, haben ihren Platz gefunden neben den phantastischen Landschaften und den Stillleben des Künstlers.


Jahresprogramm 2011

Jahresprogramm 201122.02. – 13.03. Marianne Hopf – Gerd Nöldner
Eröffnung: 20.02., 11 Uhr „Raum für mehr“

30.03. – 17.04. Hans Wetzl – Michael N. Melchers
Skulpturen, Malerei – „Restgeheimnisse“
Eröffnung: 27.03., 11 Uhr

08.05. – 15.05. ai
Eröffnung: 08.05., 11 Uhr

21.05. – 12.06. Judith Arndt – Andrea Jahn
Eröffnung: 20.05., 19 Uhr

03.07. – 24.07. Jahresausstellung der Mitglieder
Eröffnung: 02.07., 19 Uhr

28.07. – 10.09. Sommerferien

28.09. – 30.10. Artur Graf – Wilhelm Martin
Gedächtnisausstellung
Eröffnung: 25.09., 11 Uhr

26.11. – 18.12. Seping – Ingrid Bürger
Eröffnung: 25.11., 19 Uhr


Ansichtssachen – Gesa Goldammer – Malerei Gudrun Weweler – Keramik

Ansichtssachen - Gesa Goldammer – Malerei Gudrun Weweler – KeramikEröffnung: 24. September 19.00 – 21.00 Uhr
Begrüßung: Astrid Hansen
Musik: Reiner Haebler and friends
Dauer: 24. September – 17. Oktober 2010

Gesa Goldammer möchte In ihren Arbeiten einen Weg finden, Gedanken im Spannungsfeld zwischen Verstand und Gefühl zu visualisieren. Es geht ihr um das Menschenbild mit all seinen Fragen.
Bei der Ausführung der Arbeiten bezieht sie sich häufig nicht mehr auf die Quelle der Idee, sondern ersetzt diese durch neue Bedeutungen. Das Erkennen wird ins Erahnen zurückgenommen. Spuren des Erinnerns werden freigelegt und regen den Betrachter zu eigenen Interpretationen an.

Gudrun Wewelers Objekte bewegen sich zwischen Abstraktion und symbolhafter, teilweise auch gegenstandbezogener Inhaltlichkeit. Der Oberflächenbearbeitung gilt ihr besonderes Interesse: Schwärzungen, Oxydeinfärbungen und Kerbungen prägen ihre Objekte. Die Methode, nach der sie überwiegend brennt, ist dem japanischen Raku entlehnt. Durch dieses reduzierte Brennen bekommt die Keramik ihr charakteristisches Aussehen.

Die Ausstellung kann bereits am Fr. 17. September 2010 im Rahmen des „Karlsruher Galerienrundgangs“ von 18 – 22 Uhr besichtigt werden.

Sonderveranstaltung (Eintritt frei)
10. Oktober 2010 19.00 Uhr
„Vom Impressionismus zu Multimedia“
Vortrag von Prof. Dr. Peter Deussen


Mitgliederausstellung + Sommerfest

Mitgliederausstellung + Sommerfest26. Juni – 18. Juli 2010
Eröffnung Ausstellung und Fest: 26. Juni 2010 um 19.00 Uhr
Einführung: Astrid Hansen
Musik: „Swinging Promenade”
Margret Schneider, Sax/Flöte; Julia Hille, Klavier
Christa Hartnigk-Kümmel, Schlagzeug

Die Ausstellung bietet einen Überblick über das künstlerische Arbeitsspektrum unserer Mitglieder. Unser anschliessendes Sommerfest feiern wir gemeinsam mit der Gedok. Dies ist ein besonderes gesellschaftliches Ereignis mit viel Gesprächsstoff.
Eine zeitgleich stattfindende Ausstellung im GEDOK-Künstlerinnenforum
ist am 26. Juni bis 19.00 Uhr geöffnet.


Zeichen und Wunder – Ursula Schroer und Achim Vollbach

Zeichen und Wunder - Ursula Schroer und Achim Vollbach14.05. – 06.06. 2010

Ursula Schroer: Die Reduktion auf einfache Zeichen, die fragmentarisch im Vordergrund stehen, bilden Rauminhalte. Durch die Formenhaftigkeit werden Seh- und Denkprozesse offengelegt. Über die Motive und die Wiederholung verdichten sich die Arbeiten zur Reflexion über die Welt in der wir leben, die wir selbst gestalten. Das Austarieren von Zufall und Kalkulation bestimmen die Bildkompositionen und ergeben so eine eigene Ästhetik.

Achim Vollbach: Ausgehend von den offensichtlichen, der Wahrnehmung klar zugänglichen Formen, vor allem in der Natur, versucht er eine innere Struktur freizulegen, um Wesentliches abzubilden. So löst er die komplexe Formeinheit häufig in ein System einfacher Grundformen auf. Die Kraft des Bildes soll im Bereich des Suggestiven, Imaginären und Intuitiven liegen. Durch diesen Ansatz – des Herausarbeitens wesentlicher Strukturen – entstehen jeweils eigene Physiognomien, die für sich selbst stehen.


Róza El-Hassan

Róza El-HassanDie ungarische Konzeptkünstlerin Róza El-Hassan präsentiert eine Installation, die sich in besonderem Maße und auf sehr subtile Weise dem diesjährigenFestival-Thema „ Budapest/Pécs -Zwischen den Zeiten und Welten“ annähert. Hierzu wird sie zusätzlich in der Region Zemplén (Ungarn), in Olaszliszka, eine Performance machen und diese dokumentieren. Das Ergebnis dieser Performance stellt den zentralen Teil der im Künstlerhaus präsentierten Installation dar.

Vernissage Sonntag 18.4. 2010 um 11 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer, Vorsitzende BBK Karlsruhe und Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe
Einführung: Lothar Rumold
Dauer der Ausstellung bis 9. Mai 2010


Farbkörper – Erdzeichen Beatemarie Busch Brigitte Kratochwil-Hardt

Farbkörper – Erdzeichen Beatemarie Busch Brigitte Kratochwil-Hardt„Die Suche nach dem Wesentlichen ist einer der grausamsten und doch wunderbarsten Antriebe in der Malerei“ sagt die Karlsruher Künstlerin Beatemarie Busch, deren Gemälde neben plastischen Arbeiten von Brigitte Kratochwil-Hardt im Künstlerhaus zu sehen sind. Im Spiel mit Proportionen, Gewichtungen, Farbwerten, Material und Materie begeben sich die beiden Künstlerinnen auf die Suche nach der Verdichtung von Körperhaftigkeit und dem Kondensat des Darstellbaren.
Vernissage
am Freitag, dem 19. März 2010 um 19 Uhr
im BBK-Künstlerhaus Karlsruhe
Begrüßung: Gesa Goldammer
Einführung: Elke Schneider, MA
Musik: Helmut Wetter, Saxofon
Ausstellungsdauer: 20. März bis 11. April


Die Wirklichkeit und ihr Anderes
Hermann Josef Roths Diamantgitterbilder und Theodor W. Adornos Ästhetische Theorie

Ein musikalisch begleiteter Vortrag von Lothar Rumold zur Finissage des Ausstellung „Zwischen Kunst und Wissenschaft“ am 14.2.2010 um 14 Uhr


Der Künstlerbund Heilbronn zu Gast beim BBK Karlsruhe

Der Künstlerbund Heilbronn zu Gast beim BBK KarlsruheHerzliche Einladung zur Vernissage der Ausstellung „Querschnitt“ am Sonntag, 21. Februar um 11 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer
Musik: Reiner Haebler, Altsaxofon und Willi Straub, Klavier
Künstler: Christine Beck, Alex Christmann, Karin Dorn-Tezlaff, Werner Dorsch, Andreas Franz, Katja Hirschbiel, Wolf-Rüdiger Hirschbiel, Peter Lahr, Brigitta Loch, Heide Scheerschmidt, Rea Siegel Ketros, Mia Strobel, Margit Vischer-King
Dauer: 23.2. bis 14.3.2010


BBK Schaufenster in der Waldstraße 21

5.1. – 3.2. 2010
Christa Kress und Hermann Josef Roth
3.2. – 3.3. 2010
Mathias Ohndorf und Uta Ohndorf-Rösiger

Der Wechsel um 18 Uhr ist mit einer kleinen Vernissage verbunden


Zwischen Kunst und Wissenschaft Ann-Kathrin Busse und Hermann Josef Roth

Zwischen Kunst und Wissenschaft Ann-Kathrin Busse und Hermann Josef RothDer Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler zeigt vom 26. Januar bis 14. Februar 2010 im Künstlerhaus in Karlsruhe, Am Künstlerhaus 47, Werke von Ann-Kathrin Busse und Hermann Josef Roth. Beide sind Naturwissenschaftler. Als Künstler haben sie Wege gefunden, dem Betrachter die faszinierende Welt der Chemie und Biologie näher zu bringen.

Ann-Kathrin Busse hat Biologie und Kunst studiert. Inspiriert von der Wissenschaft erzählt sie mit malerischen Mitteln, mal mehr und mal weniger ernst, vom Wunder Leben.

Hermann Josef Roth ist Pharmazeutisch-Medizinischer Chemiker. Der ständige Umgang mit Wirkstoffmolekülen aller Art führte zur Visualisierung der Molekularen Ästhetik in Form allgemein verständlicher Grafiken.

Die Ausstellung wird eröffnet am 24. Januar, 11 Uhr, kann allerdings auch im Rahmen des Karlsruher Galerienrundgangs schon am 22. Januar von 18 – 22 Uhr besichtigt werden.


Mitgliederausstellung

MitgliederausstellungDiese Ausstellung gilt der Orientierung, hier kann man sich leicht einen Überblick über das aktuelle Arbeitsspektrum unserer Mitglieder verschaffen. Da erfahrungsgemäß fast alle ausstellende Künstler/innen bei der Vernissage anwesend sind, ist das auch ein besonderes gesellschaftliches Ereignis mit viel Gesprächsstoff.
Vernissage: Sonntag 29.11. um 11 Uhr.
Begrüßung: Wolfgang Blanke
Musik: Sophie Sauter (Sopranistin am Bad. Staatstheater) und Marius Zachmann (Pianist)

Dauer der Ausstellung: 1.- 20 12.2009


Kunstversteigerung im Schloss

Kunstversteigerung im SchlossZum wiederholten Mal veranstaltet der BBK am Sonntag 15.11. um 17 Uhr im Gartensaal des Schlosses eine große Kunstversteigerung unter Leitung von Harald Schwiers. Vorbesichtigung ab 15 Uhr. Zum Aufruf kommen Arbeiten der Mitglieder aber auch Gäste und fremde Einlieferungen.

Ursula Euteneuer-Rohrer & VIERERBANDE
Sa 7.11.09. 20.00 Uhr
Forum Freie Musik Karlsruhe im BBK Künstlerhaus

Ursula Euteneuer-Rohrer: Klavier / Rita Huber-Süß: Stimme –
Konzeptimprovisationen zu Haikus und
Freie Improvisationen mit der VIERERBANDE
Rita Huber-Süß: Stimme / Hanna Jüngling: Violine /
Ute Reisner: Saxophon / Ruth Wolfstieg: Viola
Eintritt: 8,00/6,00 €
Abendkasse geöffnet ab 19.30 Uhr


Doris Eilers und Michael Schneider

Doris Eilers und Michael SchneiderDoris Eilers wählt in ihrer Malerei (Öl/Mischtechnik auf Leinwand) vornehmlich das Thema Wald in all seinen Variationen. Ihr geht es dabei nicht um die Wiedergabe einer naturalistischen Impression sondern um dessen sinnlich-ästhetischen Wert. Hierbei dient das Thema letztendlich nur als Anlass für einen eigenständigen malerischen Inhalt. Verfremdet und abstrahiert entstehen Gemälde von großer künstlerischer Virtuosität, die es dem Betrachter selbst überlassen wollen, eine reale Welt oder eine abstrakte Komposition zu erkennen.

Erstmalig stellt die Künstlerin neben Malerei und Zeichnung auch ihre plastischen Arbeiten aus. Sie kehrt hierbei zu ihrem künstlerischen Urthema, dem Menschen, zurück. Zu sehen sind Köpfe, Torsi und Büsten in Gips und Beton. Wie schon in den Bildern beweist Doris Eilers ihr hohes künstlerisches Talent, nicht das Abbild einer Realität zu erzeugen, sondern das Wesen und die Seele der Dinge zu ergründen.

Die Malerei von Michael Schneider erscheint abstrakt-geometrisch, ja, konkret. Reduzierte flächige Formen ordnen sich zu konstruktivistisch anmutenden Kompositionen, die rationale Planung vermitteln. Die Tektonik der Bilder, oft diagonal geprägt, ist nie völlig starr, und immer finden wir ein Spiel mit den Richtungen. Eine verschattete Farbe steht für das Unbewusste und Erinnerungshafte, sie bildet in Abstufungen unstete Felder und Klänge und wechselt von der Oberflächenbeschreibung zur freien Raumfarbe und zum Symbol.

Die Ausstellung ist noch bis zum 22.11. zu sehen


„Karlsruher Flüsse (XL)“ und „Karlsruher Zustände (S)“ Roland Huß, Acrylbilder+Aquarelle – Tutilo Karcher, Druckgrafiken

„Karlsruher Flüsse (XL)“ und „Karlsruher Zustände (S)“ Roland Huß, Acrylbilder+Aquarelle – Tutilo Karcher, DruckgrafikenBeide Künstler leben und arbeiten in Karlsruhe, sind Mitglieder des Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Karlsruhe und beziehen sich in ihrer individuellen Weise, die unterschiedlicher kaum sein kann, auf das Verhältnis Kunst und Natur mit Blick auf die Stadt.

Die Ausstellung wird am 18. September 2009 um 18:00 Uhr im Künstlerhaus in Karlsruhe eröffnet. Musikalische Umrahmung Norbert Huwer, Saxophon. Dauer der Ausstellung: 19.9. bis 18.10.2009


Aurora, übernehmen Sie – ein Theaterabend im Künstlerhaus

AuroraSolo für eine Reinigungskraft
von Rose Kneissler
mit Lilly Ann Repplinger
mit anschließendem Hoffest
am Freitag, 24. Juli um 19.00 Uhr
Zum Inhalt:
Eigentlich soll an diesem Abend der Troubadour im Theater gegeben werden, doch da legt ein Stromausfall die geplante Vorstellung lahm. Damit die Zuschauer nicht planlos im Dunkeln herumirren, werden sie in die Obhut der Reinigungskraft Aurora Häussler gegeben.
Die plaudert im Laufe des Abends über ihren Mann, ihre Arbeit am Theater und die Kunst im Allgemeinen. Dabei wird sie immer vertraulicher und gesteht dem Publikum schließlich ihre heimliche Leidenschaft für die Oper und den Bariton Titko.
Witzig und anrührend zugleich mäandert Auroras Monolog von einem Thema zum anderen und bietet dabei immer tiefere Einblicke in ihr Seelenleben, denn Sprechen befreit!
Lilly Ann Repplinger ist unseren Mitgliedern schon von der Aufführung „Die Frau mit weißen Strümpfen“ bestens bekannt. Sie ist freischaffende Schauspielerin und Leiterin einer eigenen Theater-Compagnie in Karlsruhe (www.compagnie-gattilier.de) und Sprecherin bei ARTE.
Kartenbestellungen im BBK-Büro, Tel. 0721-37 33 76
Eintritt 8,00

Auch wenn Sie nicht am Theaterabend teilnehmen wollen, sind Sie herzlich zum Hoffest eingeladen, das ca. 20.30 Uhr beginnt.
Selbstverständlich sind auch Ihre Freunde und Bekannten willkommen.


Hubbuch trifft Laible

Hubbuch trifft LaibleAusstellung mit Zeichnungen, Graphiken, Ölbildern und Aquarellen.
Zum Teil noch nie ausgestellte Arbeiten aus den Nachlässen der beiden Künstler
zeigen die Gemeinsamkeiten der künstlerischen Ausdrucksweisen. So werden spannungsreiche Vergleiche ermöglicht mit Werken wie Straßenszenen, Landschaften, Stillleben, Akten und Genreszenen aus frühen und späteren Schaffensperioden. Die Geschichte der Gemeinsamkeiten von Hubbuch und Laible in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigt viele Parallelen. Beide waren Soldat im Ersten Weltkrieg, beide studierten gleichzeitig an der Akademie Karlsruhe bei Walter Conz und Ernst Württenberger. Die beiden Zeitgenossen, Karl Hubbuch (geb.1891 in Karlsruhe – gest. 1979 in Karlsruhe) und Otto Laible (geb. 1898 in Haslach i.K. – gest. 1962 in Haslach i. K.), wurden geprägt durch ihre Studienaufenthalte in Frankreich (Paris). Während Hubbuch schon vor der Nazizeit eine Professur an der Akademie in Karlsruhe hatte und Berufsverbot bekam, musste Laible wieder als Soldat auch den ganzen Zweiten Weltkrieg mitmachen. Danach waren beide Professoren an der Kunstakademie Karlsruhe, Laible wurde Akademiedirektor. Hubbuch entwickelte in Berlin in den 20er Jahren einen sozialkritischen bissigen Strich in seinen Zeichnungen und graphischen Zyklen, mit dem er international bekannt ist. Er unterscheidet sich in seinem künstlerischen Ausdruck und in den Inhalten seiner Arbeiten von Otto Laible, der ein Meister der Farbe und ein malerischer Zeichner war. Bei der Verkaufsausstellung in der Künstlerhaus-Galerie werden von beiden Künstlern Arbeiten aus Frankreich, Berlin und Karlsruhe gezeigt.

Eröffnung 21.6.2009 um 11:00 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Blanke
Einführung: Karl-Ludwig Hofmann
Dauer: 23.6. – 26.7. 2009


Kunstversteigerung mit Amnesty International im BBK-Künstlerhaus

Kunstversteigerung aiZum wiederholten Male engagieren sich die Mitglieder des Berufsverbandes
Bildender Künstlerinnen und Künstler Karlsruhe e. V. für die Belange von AI.
Sie werden wieder eine große Anzahl von Arbeiten zur Verfügung stellen und somit
die Ziele von Amnesty International tatkräftig unterstützen.
Erster Bürgermeister Harald Denecken spricht bei der Eröffnung das Grußwort. Als
Sozialbürgermeister kennt er mehr als jeder andere das Spektrum der Probleme und
Schwierigkeiten.

Vernissage: Sonntag, 7. Juni, 11 Uhr.
Ein AI-Sprecher wird auf die aktuelle Problematik eingehen, die den
ehrenamtlichen Mitgliedern in Ihrem Alltag begegnen.
Das musikalische Rahmenprogramm der Vernissage gestaltet der Pianist Heinz
Moellinger.

Versteigerung und Finissage: Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr.
Musikalisches Rahmenprogramm: Helmut Zimmer Trio (Jazz)
Herr Prof. Dr. Kühn wird die Versteigerung durchführen.


Pável Miguel – Sandro Vadim „Yo soy el mar – Ich bin das Meer“

Pavel Miguel, Sandro VadimIch bin das Meer – Der Titel dieser Ausstellung verbindet zwei unterschiedliche südländische Künstler und deren Arbeitsweisen: Die großflächige Malerei von Sandro Vadim und die bildhauerischen Werke des Pável Miguel.

Sandro Vadim, in Rom geboren, studierte an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Malerei und Grafik. Er lebt und arbeitet seit 1988 als freier Maler in dieser Stadt. Seine Gemälde sind der Moderne verpflichtet und zeichnen sich durch eine Farbigkeit aus, die mittels der ältesten Maltechnik überhaupt, der Eitempera, erzeugt wird. Der so erzielte glanzlose Effekt lässt viele Variationen im Umgang mit Farbe zu. Grundtöne wie Grün, Blau, Gelb oder Rot stehen in einem Hell-Dunkel-Kontrast gegeneinander oder lassen mit Hilfe von Schwarz-Weiß Tönen eine lebendige Fläche entstehen.
Die Bilder Vadims sind gegenstandslos und allesamt „ohne Titel“. Sie verlangen nicht nach Interpretation, sondern erzeugen in ihrer Farbigkeit selbst eine besondere Wirkung auf den Betrachter. Dieser wird aufgefordert, ohne Vorgaben oder Deutungen die Farbigkeit auf sich wirken zu lassen. Ohne angedeutete Assoziationen taucht der Betrachter ein in die Fluten des Farbenmeeres und wird somit seiner eigenen Vorstellungskraft überlassen, die sich von jedem individuell gestalten lässt.

Eingetaucht in das Meer blickt der Besucher auf die Schwimmer, die sich in den Wellen tummeln. Die Plastiken des Bildhauers Pável Miguel stellen einen Gegensatz und zugleich eine Verbindung zu den Malereien Vadims her.
Pável Miguel, gebürtiger Kubaner, absolvierte vor seinem Kunststudium in Cienfuegos, Kuba, verschiedene Studien, u.a. Literatur und Philosophie. Seit 1994 arbeitet er als selbständiger Künstler und ist bekannt durch seine internationalen Ausstellungen. Die gezeigten Skulpturen ergänzen das Thema der Ausstellung auf eindrucksvolle Art. Gearbeitet sind die Schwimmer aus Ton oder Holz; Materialien, die eigentlich nichts mit dem Element Wasser gemein haben. Im elementaren Gebrauch von Ton als „Erde“, oder „Geburt“ sieht Miguel eine Beziehung zu anderen Elementen, wie das Wasser. Als Betrachter spürt man die Hingabe des Künstlers, der Teile des Körpers figurativ aus starren Materialien herausarbeitet und somit lebendig werden lässt. Die körperhaften Figuren Miguels tauchen ein in das gestaltete Farbenmeer Vadims.
Ein weiterer Teil der Ausstellung ist ein begehbares Holzboot. Der Bootskörper setzt sich aus dicken Büchern zusammen, worüber ein Leinensegel flattert mit dem Satz: „Alles was ich wissen sollte“. Auch hier ist, wie in allen übrigen Arbeiten der Ausstellung, keine umfassende Interpretation nötig. Miguels Arbeiten zielen darauf ab, sich selbst zu erklären, was es dem Betrachter erleichtert, sich in der Kunst wiederzufinden.

Was die beiden Künstler in ihrer Kunst vereint, ist ihre klare Farb- und Formensprache, die ohne falsche Auslegung auskommt und damit eine enorme Wirkung erzielt. Die Arbeiten von Sandro Vadim und Pável Miguel haben das Bestreben, in ihrer künstlerischen Ausdrucksweise einfach und verständlich zu sein. Der Betrachter soll in eine Welt entführt werden, die individuelle und freie Gedanken zulässt – Yo soy el mar.
Die Vernissage, am Donnerstag, 30. April 2009, 19.00 Uhr, wird musikalisch von Dany LABANA Martínez begleitet, der mit ausgesuchter kubanischer Musik das Thema der Ausstellung aufnimmt und die Besucher mitnimmt auf einer Welle aus Farben und Wasser. Der BBK lädt ein zu einem heiteren sommerlichen Abend mit guter Stimmung und freut sich, Jung und Alt dazu begrüßen zu dürfen.

Gesa Nolte


A’goston-Ernö Patisti Skulpturen und Sergey Tschumakov Malerei

A'goston-Ernö Patisti Skulpturen und Sergey Tschumakov MalereiAm Sonntag, den 29.03.2009, öffnet der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Bezirksverband Karlsruhe e. V. (BBK) wieder einmal seine Türen und lädt ein zur Vernissage um 11 Uhr (Begrüßung: Gesa Goldammer, Einführung: Elke Schneider).
Im Rahmen der monatlich präsentierten Ausstellungen der im Verein zusammengeschlossenen Künstler werden diesmal eindrucksvolle Gemälde von Sergey Tschumakov gezeigt. Im Gegensatz dazu sind reizvolle Skulpturen von A´goston-Ernö Patisti zu sehen.
Ort der Veranstaltung ist das Künstlerhaus der BBK, Am Künstlerhaus 47, 76133 Karlsruhe. Die Arbeiten werden bis zum 26.04.2009 präsentiert.

Die Ölmalerei des russischen Künstlers Sergey Tschumakov zeichnet sich durch eine außergewöhnlich detailfreudige Darstellung aus. Seine Landschaften und Stillleben erinnern an die Malereien des 17. Jahrhunderts, in dem die Genremalerei sehr beliebt war. Mit den Darstellungen eines Fliederstraußes oder eines Pfirsichzweiges, voll mit reifen Früchten, gelingt es dem Maler Tschumakov die klare Schönheit der Natur zeigen. Auch in seine naturalistischen Landschaften möchte man am liebsten eintauchen, alles scheint zum Greifen nah.
Beinahe surrealistisch muten die Bilder an, die Gedanken und Vorstellungen nach seinen Bibelstudien widerspiegeln. Mit dem Verweis auf eine ablaufende Lebensuhr oder Andeutungen von dämonischen Verführungen will er die Menschen mahnen.

Im Gegensatz zu den Malereien stehen die Arbeiten des ungarischen Bildhauers und Grafikers A´goston-Ernö Patisti. Die verwendeten Materialien seiner Skulpturen sind u.a. Holz, Aluminium oder Kupfer. Diese unflexiblen Materialien löst Patisti aus ihrer Starrheit und Komplexität und ersetzt diese durch effektvolle Bearbeitung durch eine Art von Bewegung. Durch Aufspaltung der gegebenen Gesetze entstehen durch Wellenformen oder Metallstreifen lebendige fließende Verbindungen, die den Übergang zu Raum und Luft schaffen.

In der Galerie des BBK Karlsruhe erwartet den Besucher eine künstlerisch hochwertige Ausstellung, die einen spannenden Kontrast bietet zwischen altehrwürdiger Malerei und der zeitgenössischen Bearbeitung von Skulpturen.
Lebendige und abwechslungsreiche Kunst in den Räumen des BBK Karlsruhe gilt es zu entdecken!


Gabriele Goerke, Lothar Rumold: „Bilderreisen und Texttouren“

Gabriele Goerke, Lothar RumoldEin Beitrag zur Literarisierung der Bildenden Kunst
mit Malerei und Installationen

Bild oben aus der Serie „Blind Date“, eine Gemein-
schaftsproduktion von Gabriele Goerke und Lothar
Rumold 2008/2009, Mischtechnik auf Papier,
35 x 25 cm (die Serie umfasst bisher 116 Einzel-
blätter).
Gabriele Goerke wurde 1962 in Blaubeuren geboren.
Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin studierte sie
an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste
Karlsruhe.
Lothar Rumold wurde 1955 in Karlsruhe geboren.
Nach einem längeren Anglistik- und Germanistik-
studium machte er eine Holzbildhauerlehre mit
anschließender Meisterprüfung.

Eröffnung: Freitag, den 20.02., 19 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Blanke
Musik: Ute Deussen (Blöckflöte),
Cornelia Gengenbach (Klavier)
Ausstellung: 21.02. bis 22.03.2009
(Di, 24.02., geschlossen!)

ACHTUNG!!!
Spontane Sonderveranstaltung am
Sonntag, den 08.03., 11.30 Uhr:
„Gelesenes trifft Gebeamtes“
mit Ute Deussen, Gabriele Goerke,
Ralf Hengst und Lothar Rumold


Hubertus Hess, Norbert Nolte: „Unding der Seele“

Hubertus Hess, Norbert NolteDie Künstler Hubertus Hess, Jahrgang 1953 und Norbert Nolte, Jahrgang 1952 zeigen gemeinsam Malereien und Plastiken im Künstlerhaus Karlsruhe. Arbeiten, die sich begegnen und in Dialog treten, in denen auf poetische Weise die Frage nach der menschlichen Existenz durchscheint. Das Motiv der „Anima“ trifft auf ein Fußpaar. Die Werke handeln vom Bleiben und Gehen des Menschen, bewegen sich außerhalb der beobachtbaren Wirklichkeit und laden ein zum Nachdenken über die Stille und die Zeit.

Preview beim Galerienrundgang: 16.01., 18 – 22 Uhr

Eröffnung: 18.01., 11 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Blanke
Einführung: Roswitha Zytowski

(Abbildung oben: Hubertus Hess, „Balanceakt“)


Raum und Fläche

Raum und FlächeJurierte Mitgliederausstellung im Kulturzentrum Orgelfabrik
Karlsruhe-Durlach, Amthausstraße 17
Eröffnung: Samstag, den 17. 01., 18 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer
Ausstellungsdauer: 17.01. – 08.02.

Öffnungszeiten Orgelfabrik:
Do+Fr 17-20 Uhr, Sa+So 11-18 Uhr


BBK Weihnachtsausstellung 2008

BBK Weihnachtsausstellung 2008Gezeigt werden Arbeiten der BBK-Mitglieder.

Eröffnung: Sonntag, den 30.11.2008, 11 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer und Wolfgang Blanke
Musik: Jutta Groh, klassisches Akkordeon

Ausstellungsdauer vom 2.-21. Dezember 2008


Große Kunstversteigerung

Große KunstversteigerungZum wiederholten Male veranstaltet der BBK im Gartensaal des Karlsruher Schlosses eine Kunstversteigerung unter Leitung von Harald Schwiers am Sonntag, 16.11.2008 um 17 Uhr. Vorbesichtigung um 15:30. Versteigerung zugunsten des BBK Karlsruhe e.V.


Nadine Detjen / Inga Holst / Kathrina Kaul

Nadine Detjen / Inga Holst / Kathrina KaulArbeiten von Nadine Detjen, Inga Holst, Kathrina Kaul in der Galerie des BBK.

Vom 28.10.2008 bis zum 23.11.2008

präsentieren die jungen Künstlerinnen Inga Holst, Nadine Detjen und Katharina Kaul ihre Arbeiten in der Galerie des BBK Karlsruhe.
Inga Holst und Kathrina Kaul haben im vergangenen Jahr ihr Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe erfolgreich abgeschlossen und ihre Arbeiten schon in einigen Ausstellungen zeigen können. Nadine Detjen studiert zur Zeit noch an der Akademie.

In der Ausstellung im Künstlerhaus zeigen die Künstlerinnen eine Auswahl ihrer neusten Arbeiten. Das Spektrum reicht von der Zeichnung und Malerei bis zur Objektkunst aus organischen Materialien. Darüber hinaus wird eine eigens für diese Ausstellung konzipierte Außeninstallation zu sehen sein.

Inga Holst trägt zur Ausstellung aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Zeichnung und Malerei bei.

Die, 1982 in Hannover geborene, Künstlerin Inga Holst studierte von 2002 bis 2007 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Silvia Bächli.

Schon früh entdeckte Inga Holst eine enge Beziehung zur Zeichnung. Waren es zunächst vornehmlich kleinformatige Zeichnungen auf Papier, die ihre künstlerische Tätigkeit markierten, widmet sich Inga Holst seit einem guten Jahr auch der Malerei.

Die Leinwand dient ihr als Untergrund für eine Malerei, welche die enge Affinität zur Zeichnung nicht verleugnet. Sie begrenzt sich in ihrer Malerei nicht auf Pinsel und Farbe. In ihrem malerischen Werk vereinigt Inga Holst die Mittel der Zeichnung und der Malerei. Die Linie ist der Ausgangspunkt in all ihren Arbeiten; gleichgültig, ob sie durch den Bleistift oder den Pinsel erzeugt wird. Mit ihr, der Linie und dem zurückgenommenen Einsatz der Farbe, entwickelt Inga Holst Formen und Strukturen, die auf den ersten Blick keine realen Gegenstände wiedergeben.
Doch bei längerem Hinsehen wecken sie beim Betrachter Assoziationen von Objekten aus der Pflanzenwelt und textilen Oberflächen.

Die Ausstellungsdauer vom 28.10. – 23.11.2008

Eröffnung am Sonntag, 26.10.2006 um 11 Uhr

BBK Bezirksverband Karlsruhe e.V.
Am Künstlerhaus 47
76131 Karlsruhe
Öffnungszeiten der Galerie :
Di – Fr 16.00 – 18.30 Uhr, Sa und So 11.00 – 14.00 Uhr. An Feiertagen geschlossen


AMEI, Doris Lasar

Zwei Künstlerinnen aus Karlsruhe zeigen ihre neuesten Arbeiten.

Preview am Freitag, den 19. September,
von 18 bis 22 Uhr (Karlsruher Galerienrundgang)

Eröffnung am Sonntag, den 21. September 2008,
um 11 Uhr
Begrüßung: Gesa Goldammer, Vorsitzende des BBK
Musik: Harald Maier (Gitarre) und Peter Schuler (Bandoneon)

Ausstellungsdauer vom 23. September bis 19. Oktober 2008


Jahresprogramm 2010

Jahresprogramm 201024.01. – 14.02.2010
Ann-Kathrin Busse – Hermann Roth
Eröffnung: 24.01., 11 Uhr
Preview beim Galerienrundgang: 22.01., 18 – 22 Uhr

23.02. – 14.03. 2010
Künstlerbund Heilbronn zu Gast im BBK
Eröffnung: 21.02., 11 Uhr

19.03. – 11.04. 2010
Beatemarie Busch – Brigitte Kratochwil-Hardt
Eröffnung: 19.03., 19 Uhr

17.04. – 08.05. ???
Europäische Kulturtage „Budapest/Pécs“

14.05. – 06.06. 2010
Achim Vollbach – Ursula Schroer
Eröffnung: 14.05., 19 Uhr

26.06. – 18.07. 2010
Jahresausstellung der Mitglieder
Eröffnung: 26.06., 19 Uhr
mit Hoffest am 26.06.

29.07. – 11.09.2010
Sommerpause

24.09. – 17.10. 2010
Gesa Goldammer – Gudrun Weweler
Eröffnung: 24.09., 19 Uhr

26.10. – 14.11.2010
Gedächtnisausstellung Christa Banakar-Bund
Eröffnung: 24.10., 11 Uhr

14.11. 2010, 17 Uhr
Große Kunstversteigerung im Karlsruher Schloss
mit Harald Schwiers

26.11. – 19.12. 2010
Mathias Ohndorf – Uta Ohndorf-Rösiger
Eröffnung: 26.11., 19 Uhr

– Änderungen vorbehalten –

Galerieöffnungszeiten:
Di – Fr 16 – 18.30 Uhr, Sa + So 11 – 14 Uhr
An Feiertagen geschlossen

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